Buchenplatte

Unabhängiges Magazin über Technik am Arbeitsplatz und Alltagsorganisation.

Schreibtisch · Monitor · Ratgeber

Einrichten von Schreibtisch und Monitor

Der Ratgeber dieses Magazins ist ein Bauprotokoll: vier Wochen in einem Redaktionszimmer in Klagenfurt, eine Arbeitsplatte aus Buche, ein Gestell aus Stahlrohr, ein Monitor an der Säule. Mit Maßen, mit Datum und mit allem, was beim ersten Versuch nicht gepasst hat.

Den Schreibtisch-Ratgeber ansehen Zu den drei Beiträgen

Helle Holzplatte aus verleimten Stäben vor einem Fenster mit dunklen Rahmen, darauf ein Saurier aus Sperrholzteilen, links Kabel, unter dem Fenster ein Radiator
Symbolfoto: Alper Çuğun, Flickr, CC BY 2.0, zugeschnitten.

Dieses Magazin bündelt Artikel, Listen und Beispiele zum Einrichten von Schreibtisch und Monitor. Jeder Abschnitt bleibt in dieser Alltagskategorie.

Ein Magazin über einen einzigen Tisch

Buchenplatte hat ein einziges Thema. Im August und September 2026 haben wir in unserem Redaktionszimmer in der Klagenfurter Innenstadt einen Schreibtisch selbst gebaut: eine Arbeitsplatte aus Buche, 180 mal 80 Zentimeter, auf einem Gestell aus Stahlrohr. Alles, was dabei gemessen, bestellt, geschliffen und verschraubt wurde, steht im Bauprotokoll, Woche für Woche und mit Datum. Das Protokoll endet nicht mit der letzten Schraube: Was sich nach Wochen ändert, steht in einer Aktualisierung mit eigenem Datum.

Wir sind zu zweit und schreiben sonst über andere Dinge. Dieses Magazin bleibt beim Tisch und bei dem, was darauf steht: beim Monitor, bei der Tastatur, bei der Lampe und bei den Kabeln darunter. Hersteller nennen wir nicht. Wo es auf ein Maß ankommt, steht das Maß; wo wir uns geirrt haben, steht der Irrtum daneben.

Verkauft wird hier nichts, und es gibt keine Anzeigen. Drei Beiträge vertiefen, was im Protokoll nur eine Zeile bekommt: die Teile vor dem Aufbau, die Halterung für den Monitor und die Aufteilung der Platte in drei Zonen.

Fragen und Antworten zum Tisch

Acht Fragen, die beim Planen auf unserem eigenen Zettel standen, und was nach vier Wochen daneben stand.

Warum Buche und nicht Fichte?

Buche ist hart und dicht. Ein Kugelschreiber, der durch ein Blatt Papier drückt, hinterlässt in Fichte eine Rille, in Buche nicht. Dazu kommt das Gewicht: Unsere Platte wiegt rund 41 Kilogramm, und der Tisch wackelt nicht, wenn jemand den Monitor an seiner Säule dreht. Eiche wäre ähnlich hart gewesen, hätte im Zuschnitt aber fast das Doppelte gekostet.

Wie dick muss eine Platte für eine Klemmhalterung sein?

Die Klemme unserer Halterung fasst Platten von 10 bis 85 Millimetern; mit 40 liegen wir nahe der Mitte. Wichtiger als die Dicke ist das Innenleben. Massivholz und Multiplex halten den Druck der Klemme aus. Leichtbauplatten mit Wabenkern geben unter der Schraube nach; dort gehört eine Stahlplatte dazwischen, oder die Halterung kommt an die Wand.

Öl oder Lack?

Wir haben Hartwachsöl genommen: zwei Aufträge auf der Oberseite, einen auf der Unterseite. Die Fläche bleibt matt, die Tischlampe und das Fenster spiegeln sich darin kaum. Ein Lack hätte eine geschlossene, glänzende Schicht ergeben, auf der sich die Lampe als heller Fleck abzeichnet. Ein Kratzer im Öl lässt sich an Ort und Stelle ausbessern; bei Lack wird die ganze Fläche neu gemacht.

Wo liegt der Kabeldurchlass?

In der Mitte der Längsseite, 90 Zentimeter vom linken Rand und 8 Zentimeter von der hinteren Kante. Das Loch hat 60 Millimeter Durchmesser, genug für die Kabel von Monitor und Lampe samt Steckern und für zwei weitere. Weiter vorne säße es über der Traverse des Gestells, die 12 Zentimeter vor der hinteren Kante verläuft; näher an der Kante bliebe zu wenig Holz stehen.

Wie hoch ist der Tisch?

76 Zentimeter. Das Gestell ist 72 Zentimeter hoch und in der Höhe nicht verstellbar, die Platte bringt 4 dazu. Vier Stellschrauben am Boden gleichen aus, was das alte Parkett an Gefälle hat; bei uns waren es 6 Millimeter auf die ganze Tischlänge.

Arbeitet Massivholz auf einem Stahlgestell?

Ja, quer zur Faser. Holz nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt sie in der Heizperiode wieder ab; eine 80 Zentimeter tiefe Buchenplatte kann dabei in der Tiefe um einige Millimeter wachsen oder schwinden. Deshalb stecken unsere acht Schrauben in Langlöchern und sind nur so fest angezogen, dass die Platte nachgeben kann.

Wie viel Platz braucht der Tisch im Zimmer?

Unsere Nische ist 196 Zentimeter breit. Die Platte misst 180, links und rechts bleiben je 8 Zentimeter Luft für den Besen. Nach vorne braucht der Sessel einen Meter; so weit steht bei uns das Regal vom Tischrand weg.

Womit wird die geölte Platte gereinigt?

Mit einem feuchten Tuch und sonst nichts. Scheuermittel und Mikrofaser rauen geöltes Holz auf. Flecken, die bleiben, schleifen wir mit Körnung 240 leicht an und ölen die Stelle nach; die Dose mit dem Rest des Öls steht dafür im Kasten.

Drei Beiträge zum Tisch

Schwarze Seitenteile und Rückwände zweier Schreibtische ohne Platten in einem Zimmer mit Teppichboden, links ein Fenster mit heller Jalousie
1. September 2026

Vor dem Aufbau: Teile, Maße, Reihenfolge

Was im Zimmer lag, bevor die erste Schraube gesetzt wurde, und warum die Platte zwei Tage lang flach auf vier Kanthölzern blieb.

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Monitor an einer Halterung mit Säule über einer einfachen Tischplatte, links davor ein schwarzer Laptop, rechts ein heller Drucker, an der Wand eine Steckdose
3. September 2026

Der Monitor an der Säule

Eine Klemme, eine Säule, ein Ausleger: wie der Bildschirm an die hintere Kante kam und wohin seine zwei Kabel laufen.

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Holztisch von oben mit vier Tastaturen, zwei Mäusen, Telefonen und den Oberkanten mehrerer Monitore, in der Mitte zwei Kabelkanäle
15. September 2026

Die Platte von oben: drei Zonen

Links Papier, in der Mitte Tastatur und Bildschirm, rechts die Technik. Eine Aufteilung in Zentimetern, auf Packpapier gezeichnet.

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Bauprotokoll: vier Wochen im August und September

Jede Woche bekommt einen Eintrag. Die Daten stimmen mit unserem Notizbuch überein; Längen stehen in Zentimetern, Plattenstärke, Bohrer und Schrauben in Millimetern.

Woche 1 17. bis 23. August 2026

Messen und bestellen

Am Montag messen wir die Nische zwischen Kasten und Fensterwand: 196 Zentimeter, vier weniger als im ersten Plan. Noch vor der Bestellung messen wir nach, wo die zwei Steckdosen der Nische liegen: rechts unten, auf der Seite, an der später die Kabelwanne endet. Wir entscheiden uns für eine Platte von 180 mal 80 Zentimetern und 40 Millimetern Stärke und bestellen den Zuschnitt im Baumarkt. Die Skizze auf Karopapier, ein Kästchen für fünf Zentimeter, hängt seither an der Kastentür. Am Mittwoch kommt das Gestell mit der Post: zwei Seitenteile, eine Traverse, 22 Kilogramm im Karton. Am Freitag, 21. August, holen wir die Platte zu zweit ab; mit umgelegten Sitzen passt sie gerade noch ins Auto. Bis Sonntag liegt sie flach auf vier Kanthölzern im Zimmer und gewöhnt sich an die Raumluft, bevor geschliffen wird.

Woche 2 24. bis 30. August 2026

Schleifen und ölen

Am Montag schleifen wir die Oberseite mit Körnung 120, dann 180, zuletzt 240, immer in Faserrichtung. Die Kanten bekommen eine kleine Rundung, damit das Öl dort nicht abreißt. Die Unterseite ölen wir noch am Montagabend und lassen sie über Nacht trocknen. Am Dienstag, 25. August, folgt nach dem Wenden der erste Auftrag Hartwachsöl auf der Oberseite, mit dem Baumwolltuch dünn verteilt. Am Mittwoch trocknet die Platte. Am Donnerstag kommt ein Zwischenschliff mit 240 und danach der zweite Auftrag. Mit dem einen Auftrag auf der Unterseite sind es drei, jeder etwa 60 Milliliter; von der Dose mit 375 Millilitern ist am Ende gut die Hälfte übrig. Am Samstag bauen wir das Gestell zusammen: sechs Schrauben pro Seite, die Traverse auf 150 Zentimeter Breite gestellt.

Woche 3 31. August bis 6. September 2026

Aufsetzen und bohren

Am Montag heben wir die Platte aufs Gestell und richten sie aus: hinten 12 Zentimeter Überstand über die Traverse, links und rechts je 15 Zentimeter über die Seitenteile. Die Wasserwaage liegt dabei zuerst längs, dann quer auf der Platte; an der hinteren Stellschraube auf der Fensterseite fehlen zwei Umdrehungen. Acht Schrauben 5 mal 30 Millimeter gehen durch die Langlöcher des Gestells ins Holz. Am Dienstag bohren wir den Kabeldurchlass, 60 Millimeter, von oben angebohrt und von unten fertig gemacht, damit die Kante nicht ausreißt. Am Mittwoch, 2. September, klemmen wir die Halterung an die hintere Kante und hängen den Monitor ein. Die Kabelwanne folgt am Freitag.

Woche 4 7. bis 13. September 2026

Einräumen und einstellen

Die Steckdosenleiste zieht in die Kabelwanne, und jedes Kabel in der Wanne bekommt an beiden Enden ein Etikett. Am Mittwoch, 9. September, räumen wir die Platte leer und zeichnen auf einem Bogen Packpapier drei Zonen ein: 50, 80 und 50 Zentimeter breit. Die Tischlampe steht jetzt rechts hinten und leuchtet auf die Tastatur, ohne sich im Bildschirm zu spiegeln; dafür haben wir sie zweimal versetzt. Davor steht die Ladeschale für das Telefon; ihr Kabel steckt in einer Buchse am Monitor. Der Laptop liegt zugeklappt auf einer Ablage unter der Platte. Die Tastatur liegt 10 Zentimeter hinter der vorderen Kante, die Maus rechts daneben. In den Anzeigeeinstellungen des Laptops stellen wir die Skalierung auf die Stufe 125, im Textprogramm die Schrift auf 12 Punkt; zwei Fenster stehen nebeneinander, links der Text, rechts die Quelle. Am Sonntag, 13. September, messen wir alles noch einmal nach und tragen die Zahlen in dieses Protokoll ein.

Aktualisierung vom 28. September 2026

Gut zwei Wochen nach dem letzten Eintrag haben wir die acht Schrauben geprüft. Zwei hatten sich gelockert und bekamen eine Vierteldrehung, gerade so viel, dass die Platte in den Langlöchern weiter nachgeben kann; die übrigen saßen wie am ersten Tag. An den Langlöchern ist abzulesen, dass sich die Platte seit dem Aufsetzen nicht gegen das Gestell verschoben hat; die Heizperiode steht noch bevor, wir messen im Jänner wieder. Ein Wasserglas hat rechts vorne einen Ring hinterlassen. Mit einem Tropfen Öl und einem Tuch war er nach einer Minute verschwunden. Unter der Klemme der Halterung ist im Holz kein Abdruck zu finden. Die Etiketten an den Kabeln halten; nur das am Lampenkabel hatte sich neben dem warmen Schirm gelöst und klebt jetzt weiter unten.

Drei Kabelregeln: ein Weg, ein Etikett, ein Schalter

Unter der Platte gilt ein einfaches System aus drei Regeln. Erstens gibt es nur einen Weg: Was auf der Platte steht, schickt seine Kabel durch den Durchlass nach unten in die Wanne; die Kabel von Laptop und Drucker kommen unter der Platte direkt dorthin. Kein Kabel hängt über die Tischkante.

Zweitens trägt jedes Kabel, das durch die Wanne läuft, an beiden Enden dasselbe Etikett, mit Bleistift auf Papierklebeband geschrieben: M für die zwei Kabel des Monitors, L für das Netzteil des Laptops, T für die Tischlampe, D für den Drucker im Kasten. Wer ein Gerät vom Tisch nimmt, findet den zugehörigen Stecker in der Wanne, ohne etwas herauszuziehen, das weiterlaufen soll.

Drittens gibt es einen einzigen Schalter. Die Leiste in der Wanne hat einen Kippschalter; er liegt gut 70 Zentimeter hinter der vorderen Kante und ist von vorne unter der Platte hindurch zu erreichen. Am Abend ist damit der ganze Tisch stromlos. Zur Wandsteckdose führt ein einziges Kabel, das an der Gestellstütze hinunterläuft und dort von zwei Klettbändern gehalten wird.

Die erste Regel hat eine Ausnahme. Das Ladekabel für das Telefon liegt offen auf der Platte: Die Ladeschale rechts bekommt ihren Strom aus einer Buchse am Monitor und nicht aus der Leiste in der Wanne. Seit Woche 4 hängt damit ein drittes Kabel am Monitor.

Sechs Teile, ein Arbeitsplatz

Was auf der Einkaufsliste stand, Teil für Teil.

Platte

Buche, aus durchgehenden Stäben verleimt, 180 mal 80 Zentimeter, 40 Millimeter stark. Auf beiden Seiten geölt, die Kanten leicht gerundet, rund 41 Kilogramm schwer.

Gestell

Stahlrohr, zwei Seitenteile und eine Traverse, in der Breite von 110 bis 170 Zentimetern verstellbar. Vier Stellschrauben am Boden, Traglast laut Typenschild 80 Kilogramm.

Halterung

Klemme für die Tischkante, Säule mit 40 Zentimetern, ein Ausleger mit Gasfeder. Trägt Bildschirme bis 9 Kilogramm; unserer wiegt 4,9. Befestigt wird er über vier Gewinde im Quadrat von 100 Millimetern.

Kabelwanne

Gelochtes Stahlblech, 60 Zentimeter lang, mit vier Schrauben unter die hintere Kante gesetzt. Darin liegen die Steckdosenleiste und zwei Netzteile. Die Wanne endet 20 Zentimeter vor der rechten Gestellstütze, damit das Kabel zur Wandsteckdose Platz hat.

Steckdosenleiste

Sechs Plätze, ein Kippschalter, eineinhalb Meter Zuleitung. Belegt sind vier: Monitor, Laptop, Tischlampe und der Drucker im Kasten. Zwei bleiben frei für Besuch mit eigenem Laptop.

Tischlampe

Standplatte aus Gusseisen, Schirm aus Blech, ein Leuchtmittel mit 806 Lumen und 2700 Kelvin. Steht rechts hinten, im Streifen für die Technik.

Notiz der Redaktion

Gemessen haben wir mit Meterstab und Maßband, jedes Maß zweimal. Im ersten Plan standen 200 Zentimeter Länge, bis der Meterstab in der Nische bei 196 stehen blieb. Solche Stellen streichen wir nicht aus dem Protokoll, wir schreiben sie dazu. Preise nennen wir nicht, weil sie vom Ort und vom Monat abhängen; die Mengen stehen dafür umso genauer da.

Die Fotos auf diesen Seiten stammen von Fotografinnen und Fotografen auf Flickr. Sie zeigen vergleichbare Tische und Arbeitsplätze, nicht unseren. Wer den Tisch nachbauen will, findet alle Zahlen im Text. Wer es anders gemacht hat, kann uns schreiben.

Kontakt zur Redaktion

Wer ein Maß berichtigen oder vom eigenen Tisch erzählen will, findet E-Mail-Adresse und Anschrift auf der Seite Redaktionskontakt.

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Vor dem Aufbau: Teile, Maße, Reihenfolge

Buchenplatte · Dienstag, 1. September 2026

Schwarze Seitenteile und Rückwände zweier Schreibtische ohne Platten in einem Zimmer mit Teppichboden, links ein Fenster mit heller Jalousie
Symbolfoto: Mountain/ \Ash, Flickr, CC BY 2.0, zugeschnitten.

Am Freitag, dem 21. August, stand fast alles im Zimmer, und nichts davon war ein Tisch. Dieser Beitrag hält fest, was da lag, bevor wir angefangen haben, und in welcher Reihenfolge es zusammenkam.

Die Nische und das Zimmer

Das Zimmer hat 14 Quadratmeter, ein Fenster nach Westen und eine Nische zwischen der Fensterwand links und dem eingebauten Kasten rechts. Die Nische ist 196 Zentimeter breit. Der Kasten ist 60 Zentimeter tief; die neue Platte ist 80 tief und steht also gut 20 Zentimeter weiter in den Raum als er. Bis zum Sommer stand in der Nische ein Tisch aus Spanplatte, 120 mal 60, auf dem der Monitor auf einem Stapel Bücher thronte. Steckdosen gibt es zwei, beide rechts unten, 30 Zentimeter über dem Boden. Das Parkett fällt zur Fensterwand hin um 6 Millimeter ab; gemessen haben wir das mit der Wasserwaage und einem Stück Karton als Unterlage.

Die Teile

Auf dem Boden lagen: die Platte mit ihren 41 Kilogramm; zwei Seitenteile und die Traverse des Gestells, zusammen 22 Kilogramm; ein Sackerl mit zwölf Gestellschrauben und einem Winkelschlüssel; die Halterung für den Monitor in drei Teilen; die Kabelwanne; eine Dose Hartwachsöl mit 375 Millilitern; Schleifpapier in drei Körnungen; acht Holzschrauben 5 mal 30.

Zwei Tage flach

Die Platte kam aus einer Lagerhalle mit anderer Luft als im Zimmer. Holz, das den Raum wechselt, arbeitet: Es gleicht seine Feuchtigkeit an die neue Luft an und kann sich dabei werfen. Wir haben die Platte deshalb mit der späteren Oberseite nach oben auf vier Kanthölzer gelegt, sodass die Luft auch unten vorbeikommt, und bis Sonntagabend nichts daraufgestellt. Am Montag lag ein Richtscheit auf der ganzen Länge ohne Spalt auf.

Die Reihenfolge

Zuerst wird geschliffen und geölt, solange die Platte auf den Kanthölzern liegt und von allen Seiten zugänglich ist. Dann bauen wir das Gestell ohne die Platte zusammen und stellen es an seinen Platz in der Nische. Die Stellschrauben werden gedreht, bis die Wasserwaage längs auf der Traverse und quer auf den Seitenteilen stimmt. Danach kommt die Platte darauf, wird noch einmal mit der Wasserwaage geprüft und dann verschraubt. Gebohrt wird zum Schluss, wenn die Platte ihre endgültige Lage hat, denn der Durchlass richtet sich nach der Traverse darunter und nicht nach der Zeichnung. Wir würden es wieder in dieser Reihenfolge machen.

Was fehlte

Drei Dinge mussten wir nachkaufen. Ein Bohrer mit 60 Millimetern war im Haus nicht aufzutreiben. Ein Baumwolltuch für das Öl reichte nicht: Nach jedem Auftrag war es durchtränkt und kam, in Wasser getaucht, in ein Schraubglas; für den nächsten brauchte es ein frisches. Und die mitgelieferten Schrauben der Kabelwanne waren mit 45 Millimetern länger, als die Platte mit ihren 40 dick ist. Wir haben sie schon durch 30er ersetzt; die Wanne selbst kommt erst am Freitag an die Reihe.

Zum Foto

Das Foto oben stammt nicht aus unserem Zimmer. Es zeigt Seitenteile und Rückwände zweier Schreibtische, die schon aufrecht im Zimmer stehen, aber noch keine Platten tragen, und damit ungefähr den Zustand, um den es hier geht: Die Teile sind da, ein Tisch ist es noch nicht.

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Der Monitor an der Säule

Buchenplatte · Donnerstag, 3. September 2026

Monitor an einer Halterung mit Säule über einer einfachen Tischplatte, links davor ein schwarzer Laptop, rechts ein heller Drucker, an der Wand eine Steckdose
Symbolfoto: Trevor Manternach, Flickr, CC BY-SA 2.0, zugeschnitten.

Am Mittwoch, dem 2. September, hing der Monitor zum ersten Mal über der Platte, ohne sie zu berühren. Am Abend davor stand er noch auf seiner Standplatte, und die nahm 28 mal 21 Zentimeter Buche weg.

Warum keine Standplatte

Die Standplatte, mit der ein Monitor geliefert wird, hat zwei Eigenschaften, die auf einem 80 Zentimeter tiefen Tisch auffallen. Sie legt fest, wie nah der Bildschirm an die hintere Kante kommt: Zwischen ihm und der Kante bleibt mindestens der hintere Teil der Standplatte. Und sie belegt genau die Fläche, auf der sonst ein Block liegen würde oder die Tastatur, wenn sie gerade nicht gebraucht wird. An einer Säule hängt der Bildschirm frei; darunter bleibt die Platte bis zur hinteren Kante leer.

Die Klemme

Unsere Halterung wird mit einer Schraubklemme an der Tischkante befestigt. Die Klemme fasst 10 bis 85 Millimeter, ihre obere Auflage misst 10 mal 12 Zentimeter. Sie sitzt 20 Zentimeter links von der Tischmitte, weil in der Mitte, 8 Zentimeter von der Kante, der Kabeldurchlass liegt. Die Platte steht 3 Zentimeter von der Wand ab; so viel braucht der Bügel der Klemme. Angezogen haben wir die Schraube, bis sich die Säule nicht mehr drehen ließ, und dann eine halbe Umdrehung weiter.

Säule und Ausleger

Die Säule ist 40 Zentimeter hoch. An ihr sitzt ein Ausleger mit Gasfeder, der sich in der Höhe verschieben und um die Säule schwenken lässt. Die Gasfeder ist auf das Gewicht des Bildschirms eingestellt: Bei 4,9 Kilogramm bleibt er in jeder Höhe stehen, ohne abzusinken. Die Unterkante des Bildschirms liegt jetzt 12 Zentimeter über der Platte, die Bildfläche 60 Zentimeter hinter dem vorderen Plattenrand. Beide Maße haben wir mit dem Meterstab genommen und mit Bleistift auf einen Streifen Papierklebeband an der Säule geschrieben.

Das Einhängen

Hinten am Monitor sitzen vier Gewinde im Quadrat, 100 Millimeter von Loch zu Loch. Die Halteplatte des Auslegers wird mit vier Schrauben M4 daran befestigt, dann von oben in den Ausleger eingehängt und mit einer Rändelschraube gesichert. Zu zweit dauert das fünf Minuten: Eine Person hält den Bildschirm, die andere schraubt. Allein würden wir ihn dafür mit der Bildfläche nach unten auf eine Decke legen.

Die zwei Kabel

Zwei Kabel gehen vom Monitor weg: Strom und Bild. Beide laufen in den Klammern des Auslegers zur Säule, an ihr hinunter und durch den Durchlass nach unten. Die Schlaufe am Drehpunkt ist so lang, dass sich der Ausleger ganz nach vorne ziehen lässt, ohne dass ein Stecker unter Zug kommt; bei uns sind das 25 Zentimeter Reserve. Die Wanne, durch die beide Kabel laufen sollen, hängt noch nicht; sie ist für morgen geplant.

Der fremde Tisch auf dem Foto

Auf dem Foto oben steht ein fremder Tisch: eine einfache Platte, darauf ein Laptop, ein Drucker und ein Monitor an einer Säule. Die Säule ist links neben dem Bildschirm zu erkennen; unter ihm ist Platz für eine Spindel mit Datenträgern. Um genau diesen Platz unter dem Bildschirm ging es uns.

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Die Platte von oben: drei Zonen

Buchenplatte · Dienstag, 15. September 2026

Holztisch von oben mit vier Tastaturen, zwei Mäusen, Telefonen und den Oberkanten mehrerer Monitore, in der Mitte zwei Kabelkanäle
Symbolfoto: Michael Duxbury, Flickr, CC BY 2.0, zugeschnitten.

Ein Tisch von 180 Zentimetern ist groß, bis das Erste darauf liegt. Nach einer Woche war unsere Platte voll, und nichts hatte einen festen Platz. Am 9. September haben wir sie leer geräumt, einen Bogen Packpapier darübergelegt und mit Filzstift eingezeichnet, was wohin soll.

Warum von oben

Die Aufteilung eines Tisches lässt sich am leichtesten als Grundriss denken. Von vorne verdeckt das Vordere das Hintere; von oben liegen alle Flächen mit Breite und Tiefe nebeneinander. Unser Grundriss hat drei Streifen quer über die Platte: 50, 80 und 50 Zentimeter breit, jeder 80 tief.

Links: Papier

Der linke Streifen gehört dem Papier. Hier haben das Notizbuch, der Stapel mit Ausdrucken, die Mappe mit den Rechnungen für den Tischbau und ein Becher mit vier Stiften ihren Platz, alle in einer Ablage aus Karton, die die hinteren 35 Zentimeter belegt. Kein Kabel führt in diesen Streifen. Wer etwas mit Bleistift korrigiert, schiebt den Sessel 65 Zentimeter nach links und hat eine leere Fläche von 50 mal 45 vor sich.

Mitte: Tastatur und Bildschirm

Der mittlere Streifen ist 80 Zentimeter breit und gehört den Geräten, an denen geschrieben wird. Vorne liegt die Tastatur, 10 Zentimeter hinter der Kante, rechts von ihr die Maus auf einer Unterlage von 25 mal 21 Zentimetern; beide arbeiten ohne Kabel. Dahinter bleiben 30 Zentimeter leer; dort liegt, was gerade abgeschrieben wird. Über dem hinteren Drittel hängt der Monitor an seinem Ausleger. Die Säule der Halterung steht im linken Teil dieses Streifens, der Kabeldurchlass genau in seiner Mitte.

Rechts: Technik

Rechts steht die übrige Technik mit Kabel: die Tischlampe hinten, 25 Zentimeter vom Bildschirmrand, und davor die Ladeschale für das Telefon. Der Laptop liegt nicht auf, sondern unter diesem Streifen, zugeklappt auf einer Ablage aus Blech, die an die Unterseite geschraubt ist. Sein Kabel zum Monitor ist zwei Meter lang: Es läuft durch die Wanne, durch den Durchlass und an der Säule hinauf zum Ausleger.

Die Grenzen

Die Grenzen zwischen den Streifen sind nicht eingezeichnet. In den ersten Tagen lagen zwei Bahnen Papierklebeband auf der Platte; seit sie weg sind, markiert links die Kante der Kartonablage die eine Grenze und rechts der Sockel der Lampe die andere. Was über eine Grenze wandert, wandert am Abend zurück.

Was sich geändert hat

Zwei Dinge standen auf dem Packpapier anders. Der Drucker war für den rechten Streifen eingeplant und steht jetzt im Kasten daneben, weil er 40 Zentimeter tief ist und die halbe Technikzone belegt hätte. Und die Lampe war links eingezeichnet. Dort und danach rechts vorne fiel ihr Licht als heller Fleck auf den Bildschirm, sobald er dunkle Fenster zeigte; rechts hinten, mit dem Schirm zur Tastatur gedreht, bleibt die Bildfläche ohne Spiegelung.

Das Foto zu diesem Beitrag

Von oben aufgenommen ist auf dem Foto ein fremder Arbeitstisch mit vier Plätzen. Auch dort haben Bildschirme, Telefone und Kabel einen eigenen Streifen, nämlich in der Mitte, wo zwei Kabelkanäle die Platte teilen.

Zum ersten Beitrag: Vor dem Aufbau

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Buchenplatte wird in Klagenfurt geschrieben. Für Korrekturen an Maßen, Fragen zum Bauprotokoll und eigene Bauberichte gibt es zwei Wege: eine E-Mail oder einen Brief. Nützlich sind das Datum des Eintrags, um den es geht, und das Maß, das nicht stimmt. Bestellungen, Aufträge und Muster nehmen wir nicht an.

E-Mail: [email protected]

Adresse: Lidmanskygasse 37, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Österreich

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Buchenplatte · Lidmanskygasse 37, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Österreich · Stand: 10. August 2026

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Für alle diese Anliegen genügt eine formlose Nachricht an [email protected] oder ein Brief an Buchenplatte, Lidmanskygasse 37, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Österreich. Damit Auskünfte nicht an Unbefugte gehen, bitten wir im Zweifel um eine Bestätigung von der Adresse, um die es geht. Art. 12 Abs. 3 DSGVO gibt uns für die Erledigung einen Monat Zeit; bei umfangreichen Anfragen darf die Frist um zwei Monate verlängert werden, was wir dann innerhalb des ersten Monats mitteilen.

Änderungen

Diese Erklärung schreiben wir am 10. August 2026, noch bevor die Website zu lesen ist; der erste Eintrag im Bauprotokoll ist für die Woche danach geplant. Wenn sich an der Speicherung, an unserem Postfach oder an der Rechtslage etwas ändert, schreiben wir den Text neu und setzen ein neues Datum darüber. Eine Benachrichtigung verschicken wir nicht, denn wir kennen die Adressen unserer Leserinnen und Leser nicht.

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Bedingungen

Buchenplatte, Klagenfurt · Stand: 10. August 2026

Was auf Buchenplatte erlaubt ist und was nicht, steht in diesen Bedingungen. Herausgegeben wird die Website von der Redaktion Buchenplatte, Lidmanskygasse 37, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Österreich, erreichbar unter [email protected]. Die Bedingungen gelten für das Bauprotokoll, die Beiträge, die Listen und die Bilder.

Nutzung

Buchenplatte lässt sich ohne Konto und ohne Bezahlung lesen. Jede Seite darf für den eigenen Gebrauch ausgedruckt und gespeichert und im privaten Kreis weitergegeben werden; wer den Tisch nachbaut, darf das Protokoll neben die Werkbank legen. Wer auf eine unserer Seiten verweisen will, muss nicht fragen. Für Unterricht und Kurse dürfen einzelne Beiträge kopiert werden, wenn Buchenplatte als Quelle genannt ist. Eine Nachricht, wenn jemand den Tisch nachgebaut hat, freut uns, ist aber keine Bedingung.

Nicht erlaubt ist es, das Protokoll oder ganze Beiträge auf anderen Websites oder in gedruckten Heften zu veröffentlichen, die Seiten in großer Zahl automatisiert abzurufen oder ihren Betrieb mutwillig zu behindern.

Zweck

Buchenplatte ist ein redaktionelles Magazin über das Einrichten eines Schreibtisches mit Monitor. Es beschreibt einen einzigen, bestimmten Tisch in einem Zimmer in Klagenfurt, mit den Maßen, die wir dort nehmen. Für andere Räume, andere Platten und andere Gestelle können andere Maße gelten; jede Zahl steht deshalb bei dem Gegenstand, an dem sie gemessen wurde.

Wir verkaufen nichts, nehmen keine Bestellungen an, vermitteln keine Aufträge und bekommen von niemandem Geld für eine Erwähnung. Arbeiten an der Hausinstallation, etwa an Steckdosen in der Wand, sind nicht Gegenstand dieses Magazins; von der Elektrik beschreiben wir nur, was einen Stecker hat.

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: Medieninhaberin ist die Redaktion Buchenplatte mit Sitz in Klagenfurt am Wörthersee. Grundlegende Richtung: ein unabhängiges Magazin über Technik am Arbeitsplatz, im Besonderen über Schreibtisch und Monitor.

Geistiges Eigentum

Texte, Listen und die Gestaltung der Seiten stammen von uns und sind nach dem österreichischen Urheberrechtsgesetz geschützt. Kurze Zitate mit Quellenangabe erlaubt § 42f UrhG ohnehin; für alles, was über Zitate und über die unter „Nutzung“ genannten Fälle hinausgeht, braucht es unsere schriftliche Zustimmung. Die Maße des Tisches dürfen für den eigenen Nachbau übernommen und verändert werden.

Die Fotos sind nicht von uns. Sie stammen von Fotografinnen und Fotografen, die sie auf Flickr unter den Lizenzen CC BY 2.0 und CC BY-SA 2.0 freigegeben haben; Namen und Lizenzen stehen am Ende jeder Seite. Wir beschneiden und verkleinern die Bilder. Wer sie weiterverwendet, hält sich an die jeweilige Lizenz, und bei CC BY-SA 2.0 gilt sie auch für unseren Zuschnitt. Der Name Buchenplatte ist als Titel dieses Magazins zu verstehen, nicht als eingetragene Marke.

Verantwortung

Wir messen zweimal und schreiben ab, was auf dem Meterstab steht. Trotzdem können sich Fehler einschleichen, und was bei einer Platte hält, muss bei einer anderen nicht halten. Wer nach diesem Protokoll bohrt, schraubt oder klemmt, tut das auf eigene Verantwortung und richtet sich bei Geräten und Halterungen nach den Angaben ihrer Hersteller, vor allem bei der Traglast. Traglasten und Lichtwerte schreiben wir von Verpackungen und Typenschildern ab, Gewichte von den Lieferpapieren; nachgemessen werden nur Längen, Breiten und Höhen.

Für Schäden haften wir bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit; darüber hinaus nur, soweit zwingendes Recht es verlangt. Verweise auf andere Websites gibt es bei uns nicht; die Frage einer Haftung für fremde Inhalte stellt sich daher nicht. Gemeldete Fehler können wir im betreffenden Eintrag berichtigen; das Datum der Korrektur steht dann dabei.

Änderungen

Am 10. August 2026 haben wir diese Bedingungen aufgeschrieben. Kommt ein neuer Teil zur Website dazu oder ändert sich die Rechtslage, passen wir den Text an und setzen das neue Datum an den Anfang der Seite. Maßgeblich ist, was zum Zeitpunkt des Lesens hier steht. Berichtigungen im Protokoll oder in einem Beitrag sind keine Änderung der Bedingungen.

Anwendbares Recht

Für diese Bedingungen gilt österreichisches Recht; die Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts sind nicht anzuwenden. Verbraucherinnen und Verbraucher behalten den Schutz der zwingenden Vorschriften ihres Wohnsitzstaates. Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmerinnen und Unternehmern ist Klagenfurt am Wörthersee. Fällt eine Bestimmung weg, weil sie ungültig ist, gelten die anderen weiter.

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Technische Einstellungen

Buchenplatte · Lidmanskygasse 37, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Österreich · [email protected] · Stand: 10. August 2026

Diese Seite beschreibt die eine Einstellung, die Buchenplatte im Browser ablegen kann, und zeigt, ob sie gerade gespeichert ist.

Technische Einstellung

Gut eine Sekunde nach dem Aufruf erscheint am unteren Rand des Fensters ein Hinweis: zwei Sätze, ein Verweis auf die Seite Datenschutz und eine Schaltfläche mit der Aufschrift „Akzeptieren“. In Fenstern unter 900 Pixeln Breite reicht er über die ganze Breite, ab 900 Pixeln sitzt er als Feld von höchstens 520 Pixeln Breite in der linken unteren Ecke. Er verdeckt einen Teil des unteren Seitenrands; damit trotzdem alles erreichbar bleibt, bekommt die Seite unten zusätzlichen Leerraum, solange der Hinweis offen ist.

Nach der Wahl von „Akzeptieren“ ist der Hinweis weg, auch bei allen weiteren Besuchen in diesem Browser. Wird nichts gewählt, bleibt er stehen; lesen lässt sich trotzdem alles. Eine Schaltfläche zum Ablehnen fehlt, weil ohne die Bestätigung ohnehin nichts gespeichert wird. Der Hinweis lässt sich auch mit der Tastatur bedienen: Die Tabulatortaste erreicht den Verweis und die Schaltfläche nach allen übrigen Verweisen und Schaltflächen der Seite, die Eingabetaste löst sie aus. Beim Ausdrucken werden der Hinweis und die Navigation am oberen Rand weggelassen.

Die kurze Wartezeit ist gewollt: Zuerst soll die Seite mit Text und Bildern stehen, dann erst kommt der Hinweis dazu. Wer ihn offen lässt, kann ihn bei jedem späteren Besuch noch bestätigen; er erscheint dann wieder nach derselben Wartezeit. Außer dieser einen Sache merkt sich die Website nichts, auch nicht, welcher Beitrag zuletzt offen war.

Verwendeter Speicher

Abgelegt wird die Einstellung im sogenannten lokalen Speicher. Das ist ein Fach, das der Browser jeder Website einzeln zuteilt und das nur sie selbst öffnen kann. Der Eintrag heißt buchenplatte_d70s_ck und hat den Wert ja; zusammen sind das 22 Zeichen. Der Name setzt sich aus dem Titel des Magazins, vier zufällig gezogenen Zeichen und dem Kürzel ck zusammen. Der Eintrag hat kein Ablaufdatum und wird bei keinem Seitenaufruf mitgeschickt. Er ist bei allen Leserinnen und Lesern gleich und eignet sich deshalb nicht dazu, jemanden wiederzuerkennen.

Gelesen wird der Eintrag nur bei drei Gelegenheiten: beim Laden der Website, beim Wechsel zwischen den Seiten und nach der Wahl von „Akzeptieren“ oder „Diesen Eintrag entfernen“. So weiß die Website, ob der Hinweis nötig ist, und die Zeile unter „Verwaltung“ stimmt. Es gibt keine Zähler und keine Bausteine fremder Anbieter; alle Bilder kommen von derselben Adresse wie der Text, und die Schriften sind die des Geräts. Nachprüfen lässt sich das in den Entwicklerwerkzeugen des Browsers unter dem lokalen Speicher dieser Website: Dort steht nach der Bestätigung genau eine Zeile, davor keine.

Verwaltung

Der Stand des Speichers wird gelesen.

Die Zeile oben nennt den Stand in diesem Browser; sie wird beim Laden der Website, bei jedem Wechsel zwischen den Seiten und nach jeder Wahl einer der beiden Schaltflächen neu geschrieben. Die Schaltfläche darunter entfernt den Eintrag, und der Hinweis am unteren Rand erscheint wieder, diesmal ohne die Wartezeit. Wer danach erneut „Akzeptieren“ wählt, erzeugt denselben Eintrag wie zuvor. Den Eintrag entfernt auch, wer in den Einstellungen des Browsers die gespeicherten Daten dieser Website löscht; der Hinweis kommt dann beim nächsten Laden wieder.

Gelöscht wird immer nur in dem Browser, in dem die Schaltfläche gewählt wurde; ein zweites Gerät behält seinen eigenen Eintrag, und auf einem Gerät mit mehreren Browsern hat jeder seinen eigenen Stand. Private Fenster vergessen ihn beim Schließen. Lesezeichen, Verlauf und die Daten anderer Websites bleiben vom Löschen unberührt. Sind Skripte abgeschaltet, erscheint kein Hinweis, und es wird nichts gespeichert; angezeigt wird dann nur die Startseite, weil der Wechsel zu den anderen Seiten ein Skript braucht.

Änderungen

Stand dieser Seite ist der 10. August 2026; frühere Fassungen gibt es nicht. Eine zweite Einstellung planen wir nicht. Kommt doch einmal eine dazu, wird sie auf dieser Seite beschrieben, bevor irgendetwas gespeichert wird, und sie bekommt eine eigene Bestätigung. Bekäme der Eintrag einen anderen Namen, stünde der neue Name hier, bevor er verwendet wird. Fragen zur Speicherung erreichen uns unter [email protected] oder per Brief an Buchenplatte, Lidmanskygasse 37, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Österreich.